Der Börsenzyklus bevorzugt Wandelanleihen

25.08.2005


Von Fisch Asset Management

Erschienen im «Effecten Spiegel»

25. August 2005, Ausgabe 35/05, Seite 28



'Der Börsenzyklus bevorzugt Wandelanleihen', meint die auf Wandelanleihen spezialisierte Fisch Asset Management AG, Zürich, in einem aktuellen Beitrag.


'Der Börsenzyklus bevorzugt Wandelanleihen', meint die auf Wandelanleihen spezialisierte Fisch Asset Management AG, Zürich, in einem aktuellen Beitrag.


Der Börsenzyklus bevorzugt Wandelanleihen


Die Finanzmärkte Europas sind nach den USA und Asien im Begriff, in den letzten Abschnitt des Börsenzyklus zu wechseln. Diese Phase kennzeichnet sich durch sehr hohe Kursgewinne an den Aktienmärkten, die oftmals gar in starken Übertreibungsphasen gipfeln.


Auf der anderen Seite generiert eine überzeugend wachsende Wirtschaft ein Umfeld mit steigenden Zinsen, was sich in negativen Rentenkursen niederschlägt.


Die Dauer dieses letzten Abschnitts im Börsenzyklus variiert sehr stark. Im laufenden Zyklus finden sich verschiedene Anhaltspunkte, die einen zeitlich über dem Durchschnitt liegenden Aufschwung erwarten lassen - zumal in Europa die Konjunktur erst jetzt in eine Phase des normalen Wachstums eintritt.


'Trotz dieser positiven Aussichten ist aber im Auge zu behalten, dass am Ende dieses Börsenzyklusabschnitts eine Börsenkorrektur ansteht. Als Investor gilt es dafür zu sorgen, dass die am Horizont anstehende Korrektur nicht alle vorher erarbeiteten Gewinne wieder verschwinden lässt', so Kurt Fisch, Gründer der auf Wandelanleihen spezialisierten Fisch Asset Management AG.


Aufwärtsbeteiligung von Wandlern bestens gesichert


Die Wandelanleihe eignet sich in idealer Weise, diese Aufgabe erfolgreich zu erfüllen. Die Aufwärtsbeteiligung der Wandler an den Börsen ist heute bestens gesichert, da die Volatilitäten auf historisch tiefem Niveau notieren.


Ausserdem verpuffen steigende Zinsen bei Wandelanleihen mit einer mittleren Aktiensensitivität ohne grosse negative Wirkung, insbesondere wenn die unterliegenden Aktien steigen.


Zu guter Letzt speichern die Wandelanleihen heute mit den tiefen Volatilitäten eine Kraft, die sich im Falle stark fallender Börsen zugunsten des Investors entladen wird.


Die dann grösser werdenden Volatilitäten steigern den Wert der Wandler dramatisch und wirken als Schutz für den Anleger. Aus diesem Grund erlaubt die Wandelanleihe heute dem Investor eine höhere Aktienexposure zu fahren als mit direkten Anlagen in Renten und Aktien.


Je nach seiner Einstellung kann er den letzten, unter Umständen sehr starken Börsenaufschwung mit gleicher Aktienexposure fährt er mit Wandlern ein deutlich tieferes Risiko.


'An keinem anderen Punkt des Börsenzyklus stellen Wandelanleihen bei richtiger Strategie so eindeutig die beste aller Welten dar wie angesichts der gegenwärtigen Konstellation', so Kurt Fisch.



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