Geschichte Fisch Asset Management
2010
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2010 war für die Anleger ein anspruchvolles Jahr. Wohl resultierte zu Jahresende in den meisten Produkten eine sehr schöne positive Rendite. Darin spiegelt sich aber keinesfalls die volatile Entwicklung der Märkte im Jahresverlauf. Vor der Kulisse eines angeschlagenen globalen Finanzsystems und der Sondersituation Euro/Europa kämpften sich die Märkte durch teilweise nervenzehrende Wechselbäder. In diesem schwierigen Umfeld behaupteten sich die Wandelanleihe im allgemeinen und unser Asset Management im speziellen sehr erfolgreich. Unsere enorm anspruchsvollen Performance Ziele wurden nach 2009 auch im abgelaufenen Jahr erfüllt. Das gilt für die reinen Wandelanleihenprodukte als auch für die Fonds in den Bereichen Bonds, Absolute Return und CTA.
Einen besonderen Glanzpunkt setzte im Frühjahr 2010 die innert weniger Wochen realisierte Lancierung des Fisch Bond Value IG Funds. Damit verwaltet unser Haus einen der weltweit ersten Fonds im Emerging Market Investment Grade Bereich. Der Fonds entwickelte sich ausserordentlich erfreulich. Performance und Volumen (CHF 220 Mio) übertrafen unsere hohen Erwartungen.
Das in 2010 erworbene Neugeld beläuft sich auf knapp eine Milliarde Schweizerfranken. Die Assets under Management stiegen per Jahresende um gut 20% auf CHF 4.6 Mrd. Angesichts des starken Frankens (Portefeuilles mit Referenzwährung Euro -15 % und Dollar -7% büssten stark an Wert ein) sind wir stolz auf diese Steigerung der verwalteten Vermögen.
Unsere Ausrichtung als Manager von Wandelanleihen global erreichte in 2010 einen neuen Höhepunkt. Über die bald dreijährige, erfreuliche Zusammenarbeit mit Schroders fassten wir verstärkt Fuss im asiatischen Raum. Die erfolgreiche Akquisition in dieser Wachstumsregion auch gegen Top-Konkurrenz unterstreicht das Funktionieren der Schroders-Fisch Zusammenarbeit. Zudem erachten wir dies als ein Resultat unserer Anstrengungen, einer der weltweit führenden Wandelanleihen Manager zu werden. Mit einem qualitativ und zahlenmässig mächtigen Team, einer Weltklasse Kreditanalysemannschaft und einem einzigartigen Investmentprozess genügen wir heute höchsten Ansprüchen. Mittlerweile verwaltet Fisch allein in Asien Wandelanleihen im Umfang von CHF 1.5 Mrd. Um die langfrisitige Ausrichtung der Zusammenarbeit Schroders-Fisch zu dokumentieren, erwarben die Engländer im Herbst einen 10%-Stake in unserer Firma.
Im Verlaufe des Jahres ist unsere Mannschaft in verschiedenen Bereichen gewachsen. Vlad Balas stiess zum Team Trade Execution/Middle Office. Alexander Bischoff erweitert Marketing und Sales für Schweizer Kundschaft. Bruno Zemp startet als Senior Equity Analyst und Senior Sales. Stephanie Deutschmann verstärkt das Portfolio Management. Und Jacky Tam schliesslich arbeitet neu in der Systemadministration.
Unsere sozialen Anlässe erwiesen sich in 2010 als erfreuliche Höhepunkte. Alle Teilnehmer des Skiweekends mussten sich durch einen veritablen Schneesturm ins jedes Jahr wieder kräftezehrende Wochenende vorkämpfen. Der vergnügliche dreitägige Familienausflug im Herbst mit Sport, Bötli-Fahrten und Wellness führte uns erstmals ins Ausland nach Badenweiler im Schwarzwald. Den Weihnachtsabend schliesslich feierten wir in der Ausgehmeile Zürichs in der Blumenhalle mit klassischer Musik und Samichlaus.
Trotz anspruchsvollem Umfeld sind wir zum Jahresende zuversichtlich, für die vor uns liegenden Herausforderungen gewappnet zu sein. Im Bewusstsein dieser hohen Anforderungen bleiben wir wachsam und bodenständig. Wir fühlen uns aber auch fähig und bereit, für unsere Kunden im neuen Jahr überdurchschnittliche Leistungen bieten zu können.
2009
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Das Jahr 2009 setzte selbst wettergestählte Anleger einem noch nie erlebten Wechselbad aus. Der Jahresbeginn mündete an allen Märkten in einen Totalausverkauf. Mitte März eskomptierte die Bewertung der Märkte eine riesige globale Katastrophe. Die darauf einsetzende Erholung bescherte den Investoren ein aussergewöhnlich gutes Jahr. Die von uns verwalteten Fonds und Mandate wiesen per Jahresende sehr hohe Renditen auf. Aber nicht nur unsere absolute Performance überzeugte im abgelaufenen Jahr. Nicht weniger als 79% unserer Produkte übertrafen selbst nach Kosten die für sie relevanten Benchmarks. Die gute Leistung des Asset Managements schlug sich in einer deutlichen Zunahme der Assets under Management nieder.
2009 starteten wir drei neue Produkte, was einen Rekord unserer Unternehmensgeschichte darstellt. Im Monat Mai wurde nach äusserst kurzer Vorlaufzeit der erste nachhaltige Wandelanleihenfonds lanciert. Der Fisch CB Sustainable Fund investiert weltweit in Wandler von nachhaltigen Unternehmen. Das Nachhaltigkeitsscreening wird vom führenden Spezialisten in diesem Bereich, der Bank Sarasin, wahrgenommen. Im Juni folgte der Fisch CTA Diversified Fund. Dieser Fund investiert in erfolgreiche CTA/Managed Futures Strategien mit langjährigem Track Record und stellt einen entscheidenden Diversifikationsbaustein in Zeiten schlechter Börsen dar. Schliesslich begann im Monat Juli nach einer sehr langen Vorbereitungszeit der Fisch MultiAbsoluteValue Manta Fund. Der Fonds, der die Basis unserer eigenen Pensionskasse darstellt, spielt auf der gesamten Klaviatur des Anlageuniversums. Mit optimaler Diversifikation und dem systematischen Ausnutzen von Risikoprämien peilt er ein asymmetrisches Kursverhalten an. Das Ziel sind positive Renditen auch in schlechten Zeiten. In den drei zur Jahresmitte lancierten Fonds wurden per Jahresende rund CHF 160 Mio. verwaltet.
Die Jahrhundertbaisse sorgte bei Marketing und Sales für viel zusätzliche Arbeit. Den Kunden musste das Vergangene ausführlicher und intensiver erklärt werden. Die Analyse nahm viel Zeit in Anspruch. Dank der deutlichen Erholung der Märkte und der verbesserten Performance erwies sich diese Arbeit im Jahresverlauf als zunehmend leichter. Im IT wurde im 2009 ein sehr hohes Ziel erreicht. Das pro Quartal gemeinsam festgelegte Aufgabenportfolio wurde mehrmals hintereinander zeitgerecht erfüllt. Von dieser Entwicklung profitierten sowohl Portfolio Management als auch Risk Management mit neuen Hilfsmitteln. Sehr gefreut hat uns das Feedback unserer Revision, die das Niveau unseres Risk Managements als weit überdurchschnittlich einstufte.
Neu im Verwaltungsrat durften wir Stephen J. Mills begrüssen. Als CEO von Schroder Investment Management (Switzerland) AG dokumentiert sein Einsitz in unserem Verwaltungsrat die Langfristigkeit der Kooperation zwischen Schroders und Fisch Asset Management. Die von Fisch gemanagten zwei Schroders Wandelanleihenfonds (Schroder ISF Global CB Fund und Asian CB Fund) starteten in einem sehr schwierigen Umfeld (Frühjahr 2008). Ende 2009 erreichten die beiden Fonds bereits ein Volumen von CHF 370 Mio.
Im März durften wir Karina Kaatz begrüssen, die unser Sales Team Deutschland verstärkt und Florina Schmid begann im August ihre dreijährige Lehrzeit.
Wie immer versammelte sich die FAM-Belegschaft im Winter ohne Anhang zum anstrengenden Skiweekend und im Herbst mit Kind und Kegel zum 3-tägigen Ausflug, diesmal nach Montreux. Im Dezember schliesslich feierten wir im Zunfthaus zur Meise das Weihnachtsessen in einem sehr festlichen Rahmen. Diese Anlässe stellen einzelne von vielen Mosaiksteinen dar in der Erreichung jenes Gemäldes, das unsere Gesellschaft darstellen soll. Nach dem erfolgreichen Meistern einer Jahrhundertkrise packen wir als Firma sehr zuversichtlich die vor uns liegenden Aufgaben an.
2008
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Das Jahr 2008 war in vielerlei Hinsicht ein ausserordentliches Jahr. Trotz der turbulenten Marktentwicklung stiessen 12 neue Mitarbeiter zu uns. Dr. Patrick Gügi startete im Frühling als Produktverantwortlicher und übernahm Mitte Jahr den CEO-Posten. Im Asset Management verstärkten uns die zwei Senior Portfolio Manager Stefan Meyer und Dr. Peter Reinmuth sowie Hannes Boller als Assistent im Portfolio Management. Roman Walter führt als Senior Partner den Bereich Multi Asset Class Absolute Return. Im Middle Office stiess Reto Ormos zu uns für den Bereich Trading & Execution. Adriano Ettlin übernahm als Senior Partner den Bereich Human Resources, um die steigenden Bedürfnisse im Personalbereich professionell abzudecken. Marketing & Verkauf wurde mit Audrey Massie ausgebaut und die Abteilung Recht & Organisation mit Manuel De Tommasi. Zu Jahresbeginn schlossen sich aufgrund der Integration von Bluesky Softworks in die FAM Philippe Streiff und Peter Bartholet unserem IT-Team an. Schliesslich startete Nicolas Hauser im Frühjahr seine dreijährige Lehre in unserem Betrieb.
2008 war für die Finanzmärkte ein sehr enttäuschendes Jahr. Die Wandelanleihen machten dabei keine Ausnahme. Spezielle Faktoren sorgten vielmehr dafür, dass die Rückschläge auch in diesem Sektor gross ausfielen. Dadurch verursachte die Performance eine klar negative Entwicklung der Assets under Management. Die im Jahresverlauf immer tiefer bewerteten Wandelanleihen fielen im Spätherbst auf ein äusserst attraktives Kursniveau, was in den letzten beiden Monaten von 2008 zu einem deutlichen Zufluss an Neugeldern führte.
Mit nunmehr 40 Mitarbeitenden erreichte unsere Firma die führende Stellung unter den Wandelanleihespezialisten in Europa. Im Jahresverlauf haben wir sehr viel Energie darauf verwendet, unsere Organisation noch effizienter auf- und auszubauen. Die optimierte Organisation mit klaren Prozessen stellt die Basis dar, auf der unsere Grössenvorteile zum deutlichen Konkurrenzvorteil genutzt werden können.
Die strategische Ausrichtung der FAM lautet seit 2008: Fisch gleich Wandelanleihen und Asymmetrie. Damit will FAM als eine Firma erkannt werden, die ihren Kunden unterschiedliche Asset-Klassen-Strategien anbietet, deren Inhalt aber immer mit unserem Wandelanleihen-Know-how verknüpft ist und immer das typisch asymmetrische Kursverhalten der Wandelanleihe verkörpert. In diesem Sinne werden einerseits bondähnliche Produkte wie der FISCH Hybrid CHF als Obligationen-Strategie und aktiensensitive Strategien wie der FISCH Japan Fund als Aktienfonds angeboten. Ausserdem haben wir bis Jahresende die Vorbereitungen abgeschlossen, die uns bereits früh im kommenden Jahr den Start eines Multi Asset Class Absolute Return-Produktes erlauben werden.
Die grossen Anstrengungen im IT-Bereich haben 2008 in der erfolgreichen Einführung des Projektes FischTank (ehemals Phoenix) gegipfelt. Damit erfüllen unsere gänzlich auf proprietärer Software basierenden Systeme höchste Ansprüche. Gleichzeitig ermöglichen sie uns eine zeitsparende und professionelle Umsetzung unserer Anlagestrategie. Für unsere Kunden sind wir kurzfristig in der Lage ein massgeschneidertes Reporting-System umzusetzen.
Unverändert hoch legen wir die Latte bei der Pflege unserer Unternehmenskultur. Neben vielen anderen Dingen gehören dazu auch unsere jährlichen internen Firmenanlässe, die gerade auch in schwierigeren Zeiten eine wichtige Rolle spielen. Skiweekend, ein zweieinhalbtägiger grosser Sommerausflug mit der ganzen Familie sowie der gepflegte Weihnachtsanlass waren 2008 die markantesten Anlässe.
2007
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FAM entwickelte sich 2007 rasant weiter. Insgesamt stiessen im Verlaufe des Jahres zehn neue Mitarbeiter zum bestehenden Team. Die stärkste Zunahme verzeichnete das Asset Management. Die beiden Senior Portfolio Manager Philipp Good und Dr. Klaus Göggelmann verstärken den Value- respektive den Wandelanleihenbereich. Marco Müller arbeitet als erster reiner Analyst. Urs Reiter hat die Leitung Middle Office übernommen. Im Marketing stiess Stefan Stucki als Direktor Marketing & Verkauf zu uns. Er wird das Verkaufsteam führen. Nicole Wyss ist Assistentin Marketing Support und Daniela Suter ist in der Funktion Assistentin Verkauf zu uns gestossen. Prisca Benedetto ergänzt das Administrationsteam. Schliesslich bringen die IT-Spezialisten Dr. Oliver Marchand und Alexander Houben wichtiges Know-how in unsere Softwareentwicklung. Die wachsende Anzahl Mitarbeiter spiegelt die steigenden Anforderungen an das grösser werdende Unternehmen. Dieser Trend geht weiter. Mit der Integration der BlueSky Softworks AG in FAM und weiteren Bedürfnissen haben wir bereits für das erste Quartal von 2008 sieben neue Mitarbeiter eingestellt. Sie werden uns in den Bereichen Asset Management, Recht und Organisation, Produkte, Human Resources und IT ergänzen.
Ein bedeutendes Ereignis in 2007 war der Umzug in die neuen Büroräumlichkeiten im Seefeld. Das markante Bürohaus am See bietet uns ein qualitativ hochstehendes und sehr angenehmes neues Zuhause. Wir haben uns in kurzer Zeit bestens eingelebt.
Das Wachstum der Assets under Management hat sich gegenüber den ungewöhnlich starken Steigerungen der beiden Vorjahre wieder normalisiert. Ende des Jahres stellten sich die AuM auf CHF 4.5 Mrd. Die Performance unserer Produkte haben zum überwiegenden Teil die Erwartungen erfüllt. Die Benchmark-Problematik ist vom Benchmarkbetreiber per Jahresende zur allgemeinen Zufriedenheit behoben worden.
Ein wichtiger Meilenstein in der Geschichte von FAM stellt die Zusammenarbeit mit dem englischen Asset Manager Schroders dar. Das global tätige, alteingesessene Haus hat uns zum externen Manager ihrer neu eingeführten Assetklasse Wandelanleihen ausgewählt. Schroders wird über die Lancierung von verschiedenen Wandelanleihenfonds eine grosse Zahl von Märkten bearbeiten, in denen wir nicht tätig sind.
Die Einführung des neuen IT-Projektes Phoenix hat sich verzögert. Sie wurde auf Ende 1. Quartal 2008 festgelegt. Die hohen Anforderungen an dieses Projekt hatten auch zur Folge, dass die BlueSky Softworks AG, an der wir eine Mehrheitsbeteiligung halten, auf Beginn 2008 in FAM integriert wird und keine Produkte mehr für externe Kundschaft vertreibt. Damit sind wir im Bereich IT, den wir als einen zentralen Faktor unseres langfristigen Erfolgs betrachten, erfolgsversprechend aufgestellt.
2006
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2006 war wiederum ein sehr erfolgreiches Jahr für Fisch Asset Management. Das starke Wachstum der Assets under Management auf über 4 Mrd. CHF verlangte auf verschiedenen Ebenen eine Verstärkung der Organisation. Im Verlauf des Jahres stiessen sechs neue Mitarbeiter zu uns und der weitere Ausbau des Personals ist bereits eingeleitet. Damit genügen die heutigen Büroräumlichkeiten nicht mehr. Mitte 2007 werden wir daher in ein neu erstelltes Haus im Seefeld zügeln.
Bereits im ersten Quartal 2006 wurde der FISCH Bond Value Fund lanciert. Der Schweizer Fonds verzeichnete am 24. Januar den ersten NAV mit einem Volumen von 35.54 Mio. EUR. Zum Jahresende erreichte der Fonds bei einem Volumen von 54 Mio EUR einen Kurs von 105.45%. Die Diversifikation in den Bereich von Value-Produkten verzeichnete damit einen sehr erfolgreichen Start.
Das schnelle Wachstum verlangte in verschiedenen Sektoren nach Verstärkungen. Im April stiess Bernice Landolt als Marketing Assistentin zu uns. Zu Beginn des Monats Mai begannen Angela Eder als Assistentin der Geschäftsleitung und Olivier Widmer als Webmaster. Ebenfalls zwei Neuzuzüge verzeichneten wir im August: Andreas Weber im Middle Office und Ilona Vinichenko , die die Berufsmittelschule absolviert. Schliesslich nahm im November Dr. Martin Kühle als Senior Sales & Relationship Manager die Arbeit bei uns auf.
Die Erfolge in der Akquisition brachten uns eine Reihe neuer Mandate in der Schweiz. In Deutschland konnten aufgrund von Anfragen seitens der Consulting Industrie ebenfalls verschiedene Abschlüsse getätigt werden. Infolge der UCITS III-Einführung änderten sich auch die Anforderungen an Manager von Luxemburger Fonds, was uns erwog, im Herbst 2005 den Effektenhändler Status zu beantragen. Ende März erteilte uns die EBK die Bewilligung als Effektenhändler. Damit erfüllen wir die erhöhten aufsichtsrechtlichen Anforderungen vollauf.
Auf Ende Dezember übernahmen wir die luxemburgische Fondsleitung, die verschiedene unserer Luxemburger Fonds verwaltet. Dieser Schritt gibt uns mehr Unabhängigkeit und zusätzliche Chancen in der Entwicklung des europäischen Fondsgeschäfts. Eine Voraussetzung für die Übernahme war die Zustimmung der Luxemburger Finanzaufsichtsbehörde. Die Erteilung der Zustimmung bedeutet, dass wir auch von der Luxemburger CSSF akzeptiert sind.
Die IT-Abteilung arbeitete das gesamte Jahr 2006 zusammen mit der BlueSky Softworks intensiv an der Erstellung des Phoenix-Projektes. Dieses grosse Projekt, das gemäss Planung Mitte 2007 abgeschlossen wird, wird die gesamte Software auf ein neues Niveau bringen.
Die Performance des Asset Managements fiel 2006 unterschiedlich aus. Nach der einmalig erfolgreichen Performance des Vorjahres schnitt die hybride Wandelanleihenstrategie leicht unterdurchschnittlich ab. Die konservative Strategie des Hybrid CHF dagegen erreichte ein sensationell gutes Resultat. Ebenfalls ausserordentlich gute Jahresresultate erzielten der sehr aktive Ansatz des TOPportunities und das Bond Value Produkt.
2005
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2005 war für FAM in vielerlei Hinsicht ein aussergewöhnliches Jahr. Erstmals stiessen vier neue Mitarbeiter zu uns. Peter Jeggli und Daniel Pfister , die Gründer von Independent Credit View AG , übernehmen bei uns im Frühling die Führung der Kreditanalyse und werden das in der zweiten Jahreshälfte zur Lancierung vorbereitete FISCH Bond Value Produkt managen. Reto Baumgartner stiess im Sommer zu uns und verstärkt die IT Abteilung. Im Dezember schliesslich bekam auch das Asset Management mit Manuel De Tommasi einen weiteren Mitarbeiter.
Sowohl absolut wie auch relativ zur Branche erreichten unsere Produkte 2005 eine aussergewöhnlich hohe Überperformance. In diesem Umfeld haben sich die Assets under Management, die Ende des Dritten Quartals die CHF 2 Mrd-Grenze durchbrochen haben, sehr vorteilhaft entwickelt.
In der Organisation übernahm Marcel Hess die Funktion des CEO und Beat Thoma stiess neu zur Geschäftsleitung. Auf der organisatorischen Ebene wurden verschiedene Massnahmen getroffen, um die wachsenden Anforderungen erfolgreich zu bewältigen.
Im Marketing ist in erster Linie die Roadshow für den FISCH Bond Value Fund in der zweiten Jahreshälfte zu erwähnen. Die im Januar 2006 geplante Lancierung wird die Produkte Palette von FAM einen wichtigen Schritt weiterbringen.
Schliesslich blieben wir auch auf der Forschungsebene - die ein wichtiger Faktor in unserer langfristigen Perspektive darstellt - nicht untätig. Zum einen entwickelten wir zusammen mit Nuclear Finance einen Prototyp eines Portfolio-Optimierers, der verschiedene Risikomasse berechnet und asymmetrische Verteilungen mitberücksichtigt. Zum anderen erstellen wir einen genetischen Algorithmus für die Bestimmung der aussichtsreichsten Portfoliogewichtung. Unsere erfolgreiche Forschung, die neue und verbesserte Werkzeuge zur Unterstützung des Asset Managements liefert, ist ein wichtiger Baustein zur Realisierung künftig überdurchschnittlicher Performance.
2004
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2004 flog im Sauseschritt vorbei. Sehr viel Arbeit und viele Projekte hielten uns auf Trab. Im Jahr des 10-jährigen Jubiläums entwickelten sich die Assets unter Verwaltung sehr erfreulich. Bereits in der ersten Hälfte des Jahres wurde die Milliardengrenze überschritten.
Drei neue Mitstreiter stiessen zu uns. Andy Gehrig unterstützt das immer stärker belastete IT-Team. Gerade in diesem Sektor entstanden in 2004 verschiedene Systeme, die einerseits die tägliche Arbeit der Asset-Manager und des Backoffice erleichtern sowie unsere Technologieführerschaft im Management von Wandelanleihen eindrücklich unterstreichen.
Maria Vogt übernimmt den Lead in der Kundenbetreuung.
Im weiteren fing im August Thiemo Fisch als Lehrling an. Wir wagten diesen Schritt als Beitrag an die Gemeinschaft und eine wertvolle Herausforderung für ein Unternehmen wie das unsrige.
Für eine beschränkte Zeit arbeiteten in 2004 eine Studiumsabgängerin (Benchmarkstudie) und ein Student (Diplomarbeit, Risk Management) bei uns.
Um unsere Ambitionen bezüglich Analyse- und Know-how-Führerschaft zu unterstreichen, starteten wir in 2004 eine Zusammenarbeit mit Nuclear Finance, einem Mathematik-Spinoff der ETH und der ETH selbst. Wir sind überzeugt, dass wir dank solchen Partnerschaften in den kommenden Jahren eine ganze Reihe von sehr wertvollen Beiträgen für das Asset Management leisten werden.
Anfang 2004 starteten wir unsere eigene halbautonome Pensionskasse.
2003
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Zeitlich übereinstimmend mit dem Ende der Baisse an den Börsen führten wir im März währungsgesicherte Tranchen für die beiden Publikumfonds International Convertible Expert Fund und Hybrid International Fund ein. Damit können unsere Kunden nun frei wählen und kostenlos umsteigen zwischen währungsgesicherten und -ungesicherten Tranchen.
Ein wichtiger Schritt bedeutete in 2003 die Einführung des neuen Corporate Designs. Vom lieb gewonnenen, aber in die Tage gekommenen Logo trennten sich nicht alle so leicht. Unter der Führung eines professionellen Designteams erarbeiteten wir uns ein neues Logo, das unsere Know-how-basierte Technologieführerschaft im Bereich des professionellen Wandelanleihen-Managements vermitteln soll. Gleichzeitig mit dem neuen Logo erstellten wir eine vollständig neue Website, die gestalterisch und informativ hohen Ansprüchen gerecht werden soll.
Die Stimmung einer Asset Management-Boutique hängt selbstverständlich auch von den Verhältnissen an den Märkten und dem Zufluss neuer Assets ab. Beides entwickelte sich in 2003 sehr positiv.
Uns bleibt in Erinnerung ein grossartiger zweitägiger Golfausflug nach Gstaad und Interlaken mit unseren Kunden.
2002
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2002 erwies sich als ein äusserst schwieriges Jahr in Bezug auf das Asset Management. Gerade in diesem Umfeld behaupteten sich unsere Publikumfonds und Mandate sehr erfolgreich. Sie gehörten mitunter zu den am besten abschneidenden Wandlerfonds.
BayernInvest München lanciert im August den BayernLB Convertible Bond Fonds. Der Spezialist für institutionelles Asset Management im Konzern der BayernLB hat uns als externen Manager für seinen Luxemburger Wandelanleihen-Fonds ausgewählt.
Selbst in diesem schwierigen Umfeld vermochten wir die Assets unter Verwaltung zu steigern. Da Risiko für die Anleger wieder zu einem wichtigen Faktor geworden war, stiessen die Wandelanleihen vielerorts auf neues Interesse, was uns zugute kam.
Unser Glaube an BlueSky Softworks unterstrichen wir durch den Kauf des 35%-Stakes von einer Pensionskasse. Damit hält FAM nun 70% an dieser Softwaregesellschaft.
2001
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2001 begannen die Anstrengungen des vergrösserten Personalbestandes und der verstärkten Akquisition erste Resultate zu zeitigen. Die Assets stiegen auf nahezu 700 Mio. CHF und die Kundenbasis konnte markant verbreitert werden. Im Januar startete ausserdem ein weiterer von FAM verwalteter Fonds (LLB TOPportunities Invest). Zwei weitere Mitarbeiter in den Bereichen Akquisition (Roland Hotz) und Marketing (Stefanie Glaser) stiessen im Verlaufe des Jahres zu FAM. Dies verlangte auch nach neuen Räumlichkeiten, die im Monat Mai an der Gartenstrasse 19 bezogen wurden. Im Frühjahr wurde ausserdem ein Schritt von grösster langfristiger Bedeutung unternommen: Das FAM-Management kaufte die 50%-ige Beteiligung, die Swisspartners Investment Network seit 1994 in den Händen hielt, zurück - damit besitzt nun das Management 100% von FAM.
2000
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Im Sommer 2000 lancierten wir den Japan Fund. Dieser Fonds möchte mit Wandelanleihen auf konstanter Basis die beiden wichtigsten japanischen Aktienindices (Nikkei 225/TOPIX übertreffen. Ende 2000 erreichten die Assets under Management 421 Mio. CHF.
1999
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1999 sollte zu einem entscheidenden Jahr werden. In den ersten 4 1/2 Jahren konzentrierten sich FAM fast ausschliesslich auf das Management der vorhandenen Produkte. Mit dem Anpeilen der Pensionskassen als neue Zielgruppe entschloss man sich, Akquisition und Marketing aufzubauen. Zudem wurde ein strategisch bedeutender Schritt gemacht: FAM entschied sich, 100% der Kapazitäten auf den erfolgreichen Ausbau der Aktivitäten im Bereich der Wandelanleihen zu konzentrieren. Von Mitte 1999 bis Frühjahr 2000 wuchs der Personalbestand von bisher vier auf neu neun Leute. FAM wurde eine andere Gesellschaft.
Die Verstärkungen kamen in die Bereiche Asset Management (Beat Thoma), Akquisition (Dieter Höfemeier, Claude Jeanneret), Internet (Marco Aschwanden) und Sekretariat (Cornelia Höhn). Zusätzlich wurden gegen Ende 1999 zwei neue, speziell auf Pensionskassen ausgerichtete Fonds (Hybrid CHF und Hybrid International) lanciert. Damit war der Grundstein gelegt für eine markante Ausweitung der Kundenbasis und der Assets under Management. Gleichzeitig wurde in Büroräumlichkeiten gezügelt, die der neuen Anzahl Mitarbeiter angepasst waren.
1996 - 1998
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Bereits 1996 entwickelte FAM eine spezielle Software für Wandelanleihen, die es erlaubte, auch auf Portefeuille-Ebene alle detaillierten Analysen anzustellen. Zudem gehörte FAM zu den ersten Gesellschaften in der Schweiz, die sich im Internet präsentierten. Die Assets entwickelten sich folgendermassen: 1997: 198 Mio, 1998: 238 Mio, 1999: 340 Mio
Das Team wuchs über die Jahre zu einer verschworenen Familie zusammen. Erwähnenswert auch die jährlichen Geschäftsweekends, die in denkwürdigen dreitägigen Golf-Wettkämpfen ausarteten und unvergessliche Erlebnisse im Kreise der Familien bescherten.
1995
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1995 stiess Marcel Hess zu FAM und mit dem International Convertible Expert Fund startete der erste luxemburger Wandlerfonds, der auch in der Schweiz und Deutschland offiziell zugelassen wurde. Ende Jahr hatten die Assets under Management 75 Mio. CHF erreicht. Im folgenden Jahr stiegen die Assets auf 127 Mio. CHF und mit Bilgi Sakarya erweiterte ein Softwarespezialist das Team. In dieser Formation wurde die folgenden 3 Jahre gearbeitet.
1994
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Im Sommer 1994 startete Fisch Asset Management (FAM) als Manager für institutionelle Kunden (Vermögensverwalter, Banken, Versicherungen) in den beiden Nischenmärkten Wandelanleihen und Nichttraditionelle Anlagen. Kurt und Pius Fisch bezogen ein winziges Büro in den Räumlichkeiten des Vermögensverwalters Swisspartners Investment Network AG, der gleichzeitig erster Kunde und Aktionär mit einem Anteil von 50% wurde. Mitte Juli wurden zwei Investmentgesellschaften ins Leben gerufen: Annapurna I Convertible Ltd. (CBs weltweit) und Pike Global Hedge Ltd. (Fund of Funds im nichttraditionellen Bereich). Im August hatte FAM mit den zwei Gesellschaften 18.9 Mio. CHF Assets unter Management. Per Jahresende schaffte man es immerhin, Assets von 22.2 Mio. CHF auszuweisen und mit schwarzen Zahlen abzuschliessen.