Risikomessung von Portfolios
01.01.2005
Von Reto Baumgartner / ETH Zürich , Januar 2005
Die Diplomarbeit analysiert fünf verschiedene Methoden der Risikomessung für Portfolios und zeigt deren praktische Umsetzung.
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Die Zielsetzung
Die Aufgabe besteht darin, Methoden zu finden, die möglichst 'gute' Aussagen über das Risiko eines Portfolios machen.
Fazit
Die Studie zeigt, dass es eine Illusion ist zu glauben, es gebe - wie das bei der Rendite viel eher der Fall ist - eine einzige, eindeutige, exakte präzise und richtige Messmethode für das Risiko. Präsentierten Risikozahlen können nicht blindlings vertraut werden und müssen vielmehr kritisch hinterfragt werden. Viele Faktoren, wie die Wahl der Messmethode, des Modells, des Risikomasses und der betrachteten historischen Zeitperiode, beeinflussen die Resultate, womit das Vergleichen von Risikoangaben aus unterschiedlichen Quellen höchst fragwürdig wird.
Es ging darum, im Sinne einer Toolbox ein gewisses Instrumentarium zur Verfügung zu stellen, das es erlaubt selber Analysen effizient und flexibel durchzuführen.
Es lohnt sich aber auch zu überlegen, welche der präsentierten Methoden standardmässig ins Risikomanagementsystem eines Unternehmens eingebaut werden sollen. Die Arbeit gibt einen guten Überblick über die Anwendbarkeit und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Methoden in den verschiedenen Situationen. Auf keinen Fall darf es darum gehen, die Ansätze wild umsetzen zu wollen. Im Gegenteil, gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es entscheidend, die begrenzten Ressourcen ganz gezielt zu nutzen. Im Geiste des Innovationsmanagements, sollen die vielversprechensten Ideen, nämlich die mit dem besten Nutzen/Kosten-Verhältnis, ausfindig und umgesetzt werden.