Kolloquium “Wandelanleihen-Fonds”

26.06.2005



Von Christian Michel, Justus-Liebig-Universität Gießen, Prof. Dr. Wolfgang Bessler, Professur für Finanzierung und Banken, 2004



Das Kolloquium betrachtet Bewertungsmethoden und Besonderheiten von Wandelanleihen-Fonds genauer, untersucht die Möglichkeit der Portfoliooptimierung durch Beimischung von Wandelanleihen-Fonds und skizziert deren Vorteile im Vergleich zu direktem Engagement.

 

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Fazit

 

Das Kolloquium kommt zum Schluss, dass Wandelanleihen dynamische Finanzinstrumente sind und als eigene Anlageklasse betrachtet werden sollten. Aufgrund des asymmetrischen Rendite-Risiko-Profils und einer nicht perfekten Korrelation mit anderen Anlageklassen, könne der Investor sein Portfolio mit Berücksichtigung von Wandelanleihen effizienter gestalten. Von besonderem Interesse sei der Hybrid-Bereich, in welchem das asymmetrische Profil durch Kapitalschutz und Partizipation bei steigenden Kursen besonders ausgeprägt ist.

 

Die Fondsbranche werde aufgrund der Attraktivität von hybriden Finanzinstrumenten, besonders im derzeitigen Zinsumfeld, weiterhin profitieren können. Vor allem für konservative Anleger, die aber das Potenzial von Aktien nicht vollständig ausschließen möchten, stellten Wandelanleihen-Fonds eine interessante Alternative dar. Es sei zu erwarten, dass die Bedeutung der Anlageklasse für Investoren und Fondsgesellschaften weiter steige.

 

 

 

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